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Die Narren kümmern sich derzeit um Elektroinstallationen im Tschogghof-Gebäude. Foto: Paul Berger

 

ZELL-RIEDICHEN. Fasnacht liegt ihnen im Blut: Und so sind die Chappe-Obende der Bergvogtei Riedichen nach wie vor für viele Fasnachtsbegeisterte ein echter Geheimtipp, wie Christoph Rudiger, frisch gebackener Vize-Chef des Zeller Fasnachtsgesellschaft in der Hauptversammlung bekräftigte.

Mit närrischem Einfallsreichtum mischen die Oberzeller Narren auch in der Kernstadt tüchtig mit. Auf Riedichen an Fasnacht zu verzichten wäre kaum vorstellbar. Nicht nur mit ihrem Wagen, auch mit ihrer bunten Fußgruppe und den originellen Angewiibern begeistern sie die Zuschauer immer wieder aufs Neue. Letztlich entscheidend seien nicht die Wagen-Platzierungen, so Rudiger, sondern, dass den Menschen im Städtli während der tollen Tage etwas geboten werde. Und dafür bedankte er sich bei den Riedichern im Namen der Fasnachtsgesellschaft.

Auch im Dorf selbst ist die Gruppe fest verankert, wie einige gemeinsame Veranstaltungen mit dem Männerchor belegen. Ortsvorsteher und Chor-Vorsitzender Anton Schmid erinnerten an Aktionen, bei denen die Vereine Hand in Hand zusammen gearbeitet haben. Wenn es anzupacken gilt, ist auf die Berg-Vogtei Verlass. Das zeigen auch die Elektro-Installationen im "Tschogghof-Gebäude", wo fleißig gearbeitet wird. "Es ist gut zu wissen, dass immer Lüt do sin, wenn mer si bruucht", erklärte Vögtin Nicole Seeberger.

 

 Quelle: Badische Zeitung